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Dankbarkeit als Weg zur Heilung: meine Reise durch Synchronizität, Träume und persönliches Wachstum

Aus dem Kroatischen übersetzt.

Keine Veränderung im Leben ist einfach, und wenn sie mitten in einer weltweiten Pandemie geschieht, wird alles noch größer und tiefer. Mein Umzug von Zagreb in eine kleinere Stadt war ein Akt großen Mutes, aber auch eine große Herausforderung. Ich verließ eine frisch renovierte Wohnung, die ich nicht einmal genießen konnte, meinen Arbeitsraum, meine Klientinnen und Klienten, meinen Lebensrhythmus, die vertraute Dynamik der Elternschaft und alles, was ich über Jahre aufgebaut hatte.

Ich kam mit meiner Tochter in die neue Stadt, in eine zu kleine Wohnung, in einer Zeit völliger Isolation und Ungewissheit. Mich erwarteten Stille, Verschlossenheit und eine Menge Probleme, die ich nicht hatte vorhersehen können. Die Beziehung zu meinem Partner war alles andere als unterstützend, und die Trauer meiner Tochter um ihren Papa sowie das Gefühl, viele Menschen verärgert zu haben, lasteten zusätzlich auf mir. Ich fühlte mich, als würde alles zusammenbrechen – Identität, Sicherheit, Halt.

Obwohl ich jahrelang an mir gearbeitet hatte und Werkzeuge besaß, die mir früher geholfen hatten, schien diesmal nichts zu wirken. Als hätten mich die Techniken und der Glaube an sie verlassen. Doch die Wahrheit war eine andere – jedes dieser Werkzeuge half zu seiner Zeit. Nichts war umsonst.

Ich ging durch Phasen – Paar- und Einzeltherapie, die Auseinandersetzung mit Untreue, Fortbildungen, die Suche nach Halt. Ich probierte Psychotherapie aus – in der Gruppe und einzeln –, Atemarbeit, Sport, Baden im kalten Meer, die Wim-Hof-Methode, Meditation, Psilocybin, das Aufschreiben von Träumen. All das – jede Praxis, jeder Mensch, jede Einsicht – hatte seinen Wert. Nicht ein einziges Heilmittel, sondern viele kleine Schritte, jeder zu seiner Zeit.

Langsam begann ich, mich aus dem Zustand zu befreien, der mich festhielt – Depression, Minderwertigkeitsgefühle, Verbitterung und Verzweiflung. Neue Menschen tauchten auf, neue Beziehungen, neue Spiegel, in denen ich mich wieder sehen konnte. Und was mir am meisten Kraft zurückgab, war – das Gefühl der Dankbarkeit.

Dankbarkeit wurde mein Anker. Jeden Morgen, sobald ich die Augen öffne, sage ich Danke. Für meine Gesundheit, für den Körper, der mich trägt, für meine Tochter, für die Zeit, die ich habe, für die Menschen um mich, für den Raum, für das Essen, für das Meer und die Luft. Auch tagsüber erinnere ich mich ans Danken, gerade dann, wenn ich es am wenigsten erwarte. Und je mehr ich danke, desto mehr beginnt sich in mir und um mich zu verändern. Mein Fokus erschafft meine Welt.

Die Träume, die ich aufschreibe, die Synchronizitäten, die auftauchen, das Gefühl, dass nichts zufällig ist – all das bringt mich zu mir zurück. Ich spüre, dass ich wieder Teil von etwas Größerem bin, dass mein Weg, so verschlungen er auch ist, seinen Sinn hat. Dankbarkeit ist wie ein Licht, das selbst die dunkelsten Ecken erhellt.

Meine Reise geht weiter. Ich lerne immer noch, falle immer noch und stehe wieder auf. Aber jetzt mit mehr Vertrauen. Denn ich weiß, dass ich durch all das – den Schmerz, die Verwirrung, die Liebe und die Lektionen – noch mehr zu der geworden bin, die ich bin.